»Jede Vorlesung ist interaktiv gestaltet«

Gemeinsam mit der GGS bietet IBM die Möglichkeit, einen Master zu absolvieren ohne auf Berufserfahrung verzichten zu müssen. Jennifer McNeilly (22) und Sabine Jörgens (23) sind beide im Master@IBM-Programm und studieren den MSc Leeds in Business Management an der GGS. Während Jennifer im Oktober vergangenen Jahres bei IBM im Bereich Strategic IT-Outsourcing eingestiegen ist, ist Sabine bereits seit 2011 bei IBM tätig. Zuerst im Zuge ihres Dualen Studiums und seit 2014 als Beraterin im Bereich Organizational Change Management. Im Interview erzählen die beiden von ihren Erfahrungen an der GGS und wie sie im Beruf vom Studium profitieren können.

Sabine, du steckst in den letzten Zügen des Leeds-Studiums. Welche Erfahrungen kannst du Jennifer weitergeben?
Sabine: Besonders positiv hervorzuheben ist, dass das Studium super organisiert ist, die Zusammenarbeit zwischen Leeds und der GGS läuft reibungslos. Ein großes Highlight während des Studiums war für mich die Leeds Week, weil wir unglaublich viel gesehen und erlebt haben. Wir haben Firmen besucht und Dozenten getroffen, es hat sehr viel Spaß gemacht. Die Vorlesungen selbst bieten viel Abwechslung und eine bunte Mischung an Themen. Ein Tipp: Fange früh mit dem Schreiben von den Assignments an. Das habe ich nicht immer gemacht. (lacht) Aber man kommt sehr schnell rein und dann ist das alles gut zu schaffen.

Wie ist dein erster Eindruck vom Studium, Jennifer?
Jennifer: Es hat meine Erwartungen übertroffen. Ich komme von der Uni und bin es gewohnt mit 500 Studenten in einem Hörsaal zu sitzen. Deswegen sind die kleinen Klassen eine Umstellung, aber ich sehe darin ganz klar einen Vorteil. Mir gefällt sehr gut, dass jede Vorlesung interaktiv gestaltet wird, dass man Theorie mit Praxis verbindet und gleich von Anfang an Case Studys bearbeitet. Besonders spannend finde ich den Austausch mit meinen Kommilitonen, dadurch erhält man tiefe Einblicke in andere Unternehmen, auch gerade in kleinere Firmen und Mittelständler.

Warum habt ihr euch für den MSc Leeds an der GGS entschieden?
Sabine: Der Unterricht in Englisch und gerade mit Muttersprachlern als Dozenten war mir sehr wichtig. Meine Mutter ist Engländerin und die Familie wohnt nur 30 Kilometer von Leeds entfernt, das war natürlich mit ein Punkt. Den Ausschlag für die GGS hat aber die Kombination aus englischem Abschluss mit Vorlesungen hier in Deutschland gegeben.

Jennifer: Bei mir sind es ähnliche Punkte. Ich wollte einen englischsprachigen Master, den ich mit dem Job kombinieren kann. Ich hatte mich vorab viel informiert und im Vergleich hat die GGS einfach mit ihrem Angebot überzeugt. 

Wie klappt es mit der Doppelbelastung Job und Master?
Sabine: Ich wohne in Stuttgart und bin als Beraterin unter der Woche meist eh in anderen Städten unterwegs. Heilbronn war da am Wochenende einfach eine weitere Station, deswegen war die Belastung nicht allzu hoch. Wir schreiben viele Assignments, aber das kann man sich gut einteilen, außerdem haben wir als Masterstudenten bei IBM eine reduzierte Arbeitswoche, was das Ganze erleichtert. Man kann es auf jeden Fall schaffen, man muss sich nur ein bisschen disziplinieren.

Jennifer: Auch ich bin beruflich unter der Woche meistens unterwegs. Durch das Studium ist man noch seltener zu Hause, das belastet natürlich schon. Wichtig ist es, eine Balance zu finden und Prioritäten in Job und Studium zu setzen. Wenn man erst mal in den Rhythmus gefunden hat, dann geht das gut. Ich persönlich nutze jetzt die freien Wochenenden auch viel intensiver.

Inwiefern könnt ihr von den Studieninhalten im Job profitieren?
Sabine: Bei mir war es ja ein idealer Einstieg, weil das erste Modul „Managing Change“ voll und ganz mit meinem Job übereingestimmt hat. Bei den nachfolgenden Modulen hat das durchaus geschwankt, da das Studium sehr breit gefächert ist. Aber du kannst immer etwas für dich herausziehen, gerade weil man auch sehr viel von den Erfahrungen der anderen mitnimmt.

Jennifer: Der Austausch ist unglaublich bereichernd und fördert eigene Ideen. Es ist interessant zu sehen, wie andere mit einem Problem umgehen. Man denkt dann: Hey, vielleicht könnten wir das auch so lösen. Zu den Modulen kann ich noch nicht so viel sagen, weil ich ja erst drei gemacht habe. Was mir auf jeden Fall etwas gebracht hat, war das Modul „Executive Skills“, weil es mich dazu bewegt hat, über mich und meine Zukunft nachzudenken, welchen Weg ich einschlagen möchte und was für Fähigkeiten ich dafür brauche. Ich habe mich selbst reflektiert, das war eine spannende Erfahrung.