Jörn Fugger

Abheben mit airberlin und der GGS

Er macht seit Herbst 2011 seinen MBA an der GGS und arbeitet als Projektmanager im Bereich Performance Improvement bei airberlin. Acht Fragen an GGS-Student Jörn Fugger.

1. Sie studieren seit knapp einem Jahr an der GGS. Sie wohnen in Berlin. Wie kam es, dass Ihre Wahl auf eine Hochschule in Heilbronn fiel?
«Bei der Wahl nach dem passenden MBA-Programm waren mir besonders die Ausrichtung des Studiums und das Profil der Hochschule wichtig. Neben der hervorragenden Möglichkeit, das Studium neben dem Beruf zu absolvieren, hat mich an der GGS auch das Konzept der Visiting Faculty mit Professoren aus der ganzen Welt überzeugt.»

2. Wie gelingt Ihnen der Spagat zwischen Studium in Heilbronn und Arbeit in Berlin?
«Der hohe Reiseaufwand setzt eine sehr gute Organisation voraus. Insbesondere mein Zeitmanagement habe ich mit dem MBA kontinuierlich verbessert. Dies kommt mir nun auch im Projektmanagement auf der Arbeit oder in der Freizeit zu gute. Da ich ursprünglich aus der Region um Heilbronn komme, freue ich mich natürlich auch immer die Heimat zu besuchen.»

3. Warum haben Sie sich für einen MBA entschieden?
«Drei Jahre nach meinem Bachelor-Abschluss und dem Berufseinstieg hat mich wieder eine theoretische Weiterbildung gereizt. Der MBA verbindet in meinen Augen besonders gut die theoretischen Inhalte mit den praktischen Anforderungen aus dem Berufsalltag. Die Unterrichtsinhalte in Form von Fallstudien, Diskussionen, etc. aus dem MBA kann ich oftmals direkt in meine Arbeit einfließen lassen.»

4. Sie arbeiten bei airberlin, die sich Nachhaltigkeit zum Ziel gemacht hat. Dies ist auch erklärtes Ziel der GGS. Hat Sie das in Ihrer Entscheidung beeinflusst?
«Ich finde es persönlich sehr überzeugend, wenn Unternehmen oder Organisationen Nachhaltigkeit nicht nur als Schlagwort in der Aussenkommunikation verwenden, sondern mit konkreten Maßnahmen
diese Ausrichtung belegen. Sowohl die GGS als auch airberlin haben sich mit der Schaffung von nachhaltigen Werten klar in dieser Richtung positioniert.»

5. Wie setzen Sie die Inhalte Ihres Studiums in der Praxis um?
«Ich war überrascht, wie schnell ich bereits die Inhalte aus den ersten Modulen bei meiner täglichen Arbeit einsetzen konnte. Zum einen geht es dabei um den Umgang mit Mitarbeitern und Kollegen, aber auch um verschieden Methoden, die mir bei der strukturierten Herangehensweise an neue Probleme helfen.»

6. Wie wichtig ist für Sie persönlich das erklärte Ziel zur Steigerung der Klimaeffizenz Ihres Unternehmens airberlin?
«Für mich und meine Arbeit ist dieses Ziel sehr wichtig. Jede umgesetzte Maßnahme bei airberlin hat einen positiven Effekt auf die Umwelt. Zudem bedeutet eine Reduktion des Treibstoffverbrauchs auch gleichzeitig eine Verbesserung auf der Kostenseite und schont damit nicht nur die Umwelt, sondern auch die Bilanz.»


7. Welche Maßnahmen ergreift airberlin, um dieses zu erreichen?
«Mittlerweile haben wir ein Paket mit über 44 Maßnahmen, die auf eine Reduktion des Treibstoffverbrauchs abzielen, umgesetzt. Diese Maßnahmen erstrecken sich über das gesamte Unternehmen – von Flugplanung
und -vorbereitung über den Technikbetrieb bis zur Flugdurchführung. Die Einbindung aller involvierten Fachbereiche ist bei der Umsetzung immer eine besondere Herausforderung.

8. Wie sehen Ihre Pläne nach dem MBA aus?
«Bisher kann ich auf eine sehr gute Entwicklung bei airberlin zurückblicken. Mit meinem MBA sehe ich mich für die nächsten beruflichen Schritte gut vorbereitet. Zukünftig kann ich mir zum Beispiel gut vorstellen, die Projektarbeit mit der Leitung eines Teams zu tauschen oder für eine längere Zeit im Ausland zu
arbeiten.

Die Fragen stellte Kerstin Arnold-Kapp.