Warum Business Law? Interviews mit Studierenden

Studiengangsleiter Prof. Dr. Martin Schulz fällt es leicht, überzeugende Gründe für das Masterstudium in Business Law an der GGS zu finden. »Mit seinem hohen Praxisbezug ist Business Law das ideale Studium für Nicht-Juristen, die im Unternehmensalltag regelmäßig mit Rechtsfragen konfrontiert werden«, sagt Schulz. Die Studierenden erwerben fundierte Kenntnisse in allen Bereichen des Wirtschaftsrechts. Sie lernen juristische Probleme zu erkennen und die rechtliche Tragweite von Entscheidungen einzuschätzen. Ein zusätzlicher Vorteil: »Durch das Wochenendformat ist das Studium ideal mit dem Beruf vereinbar«, erklärt Prof. Schulz.

Doch was hat für die Studierenden den Ausschlag für Business Law gegeben? Das Wochenendformat? Die kleinen Gruppen? Das überzeugende Studienangebot? Wir haben zwei Studierende gefragt, warum sie sich für das Studium an der GGS entschieden habenund wie es ihnen gefällt.

Victoria Tauscher: »Meine Erwartungen wurden übertroffen«

»Meine Erwartungen wurden übertroffen«

Victoria Tauscher, 27, Commercial Project Manager bei Lurgi GmbH, Frankfurt a. M.

Wieso haben Sie sich für das Studium in Business Law entschieden?

Es hat mich einfach unheimlich gekribbelt, diesen Schritt noch einmal zu wagen. Das Wirtschaftsrecht-Studium sehe ich außerdem als eine sinnvolle Ergänzung zu meiner jetzigen Tätigkeit als kaufmännische Projektleiterin ist, bei der ich Verträge abwickle. Die GGS ist die einzige Hochschule, die ein LL.M-Studium für Nicht-Juristen anbietet.

Sie pendeln aus Frankfurt an die GGS. Wie hoch ist die Doppelbelastung Job – Studium?

Es ist nicht ohne. Man arbeitet unter der Woche, am Wochenende besucht man die Vorlesungen und am Montag geht man wieder zur Arbeit. Das ist natürlich anstrengend und bedeutet auch privat Einschränkungen. Aber mein Ehemann und meine Firma stehen hinter mir. Sie dulden das Studium nicht nur, sondern möchten das auch für mich.

Was erhoffen Sie sich von dem Studium?

Für mich persönlich einen erweiterten Kenntnisstand, mehr Fachwissen, und auch dass es mich beruflich weiterbringt. Es soll mir ermöglichen, an komplexeren Projekten zu arbeiten und mir einen neuen Blickwinkel in die juristische Richtung eröffnen.

Wie ist der erste Eindruck von der GGS?

 Toll! Ich hatte ja hohe Erwartungen, weil ein Kollege hier studiert hatte und sehr angetan war. Jegliche Erwartungen wurden bislang erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Zum einen was das Fachliche, aber auch was das Soziale betrifft. Es macht einfach Spaß. Die Dozenten sind wirklich gut, da fällt es einem nicht so schwer, am Freitag bis spät abends in der Vorlesung zu sitzen. Ich hoffe, es geht so weiter.

Ralf Schümann: »Hier wird gehalten, was versprochen wird«

»Hier wird gehalten, was versprochen wird«

Ralf Schümann, 39, Teamleiter im Qualitätsmanagement bei der Schwarz Finanz und Beteiligungs GmbH, Neckarsulm

Wie ist es, mit Ende 30 noch einmal die Hochschulbank zu drücken?

Ungewohnt. Aber ich habe mir gesagt: Wenn du es jetzt nicht machst, machst du es nie mehr. Und nach zwei Monaten kann ich sagen, dass die Entscheidung für das Studium der richtige Schritt war.

Wieso haben Sie sich für das Fach Business Law an der GGS entschieden?

Ich hatte mich umgeschaut und mit anderen Studiengängen an anderen Hochschulen verglichen, viele davon waren aber zu BWL-lastig. Als BWLer wollte ich mir aber einen zweiten Horizont eröffnen und dabei ist Business Law mit dem Rechtsschwerpunkt die perfekte Kombination. Natürlich ist es außerdem praktisch, dass ich in Neckarsulm arbeite und nicht weit weg von der GGS wohne.

Die Vorlesungen am Wochenende haben Sie nicht abgeschreckt?

Bevor ich mich für das Studium entschieden habe, hatte ich auch mit Kollegen gesprochen, die hier studiert haben. Die haben gesagt, dass es machbar ist und bislang kann ich das bestätigen. Ich bin gerne an den Wochenenden gekommen und habe es nicht als Mehrfachbelastung gesehen.

Wie haben Sie die ersten Wochen an der GGS erlebt?

Hier wird gehalten, was versprochen wird. Den Dozenten und Betreuern ist bewusst, dass jeder von uns neben dem Studium noch eine Arbeit hat, manche auch in einer Führungsposition sind. Das wird hier berücksichtigt. Außerdem hat die Gruppe eine wahnsinnige Eigendynamik und einen großartigen Zusammenhalt entwickelt. Das ist einfach fantastisch.