Mitarbeiterbindung durch MBA – so wird aus einer Fachkraft eine Führungspersönlichkeit

Um dem Führungskräftemangel entgegenzuwirken, setzen mittelständische Unternehmen auf internes Recruiting. Ein MBA hilft, Mitarbeiter fit für die Leitungsposition zu machen. 

Mittelständische Firmen und ihre Fachbereiche stehen vor der großen Herausforderung, ihre Führungspositionen mit geeigneten Kandidaten zu besetzen. Am wichtigsten für eine zukünftige leitende Position ist jedoch Expertise im Bereich der Unternehmensführung. Die meisten internen Talente besitzen gutes Fachwissen für ihre aktuelle Stelle, sind aber nicht für eine Managementposition ausgebildet. Diese notwendigen Qualifikationen im Bereich der Unternehmensführung lassen sich in Form von Weiterbildungsmaßnahmen schnell erlernen – beispielsweise durch ein generalistisches Management-Studium. 

Unternehmen profitieren von praxisbezogenem Lernen 

Dr. Jessica Di Bella ist Dozentin an der German Graduate School of Management and Law in Heilbronn und lehrt im MBA-Studiengang das Modul Entrepreneurship. Sie weiß, wie wichtig der Bezug zu aktuellen Themen, die Unternehmen beschäftigen, gerade im Studium ist. In einer ihrer Veranstaltungen im MBA spricht sie über das Thema Intrapreneurship: „Intrapreneurship bedeutet unternehmerisches Denken und Handeln innerhalb existierender Organisationen“, erklärt Di Bella. „Unsere Studierenden lernen neben dem Fachwissen auch, wie man sich selbst und seine Mitarbeiter zu proaktivem, unternehmerischem Verhalten motiviert. Für die Innovationskraft von Unternehmen ist das von zentraler Bedeutung. Außerdem ist Intrapreneurship ein wichtiger Bestandteil der Leadership-Fähigkeiten, die der Managementnachwuchs besitzen sollte.“

Gerade diese Soft Skills machen später eine gute Führungskraft aus:  Neben fachlichem Wissen und strategischen Führungskompetenzen ist die menschliche Fähigkeit, Mitarbeiter zu inspirieren und zu führen, von großer Bedeutung. Der Vorteil für die Unternehmen, Mitarbeiter aktiv zum Studium zu entsenden, liegt für Jessica Di Bella klar auf der Hand: „Moderne Methoden der Innovation und Unternehmensführung sind für Unternehmen höchst relevant. Unternehmen kommen immer mehr in den Zugzwang zu innovieren und diese Innovationen stark und effizient umzusetzen. Ein Studierender, der dieses Handwerk lernt, bringt dieses Wissen in das Unternehmen direkt ein – und davon profitieren alle.“

Der Praxisbezug zieht sich durch alle Lerninhalte. „Im MBA Studium werden unternehmerische Kompetenzen vermittelt – wir arbeiten mit den neusten Methoden. Das gesamte Studium ist sehr angewandt ausgerichtet: Es geht nicht ums auswendig lernen, sondern um aktives anwenden“, beschreibt Jessica Di Bella ihre Lehre. „Kompetenzen durch Erfahrungslernen ist der Schlüssel!“

Die Gründe für ein MBA-Studium aus Sicht der Studierenden liegen auf der Hand: Karrieresprungbrett, Gehaltsverbesserung und das vermittelte Wissen für strategische Führungsaufgaben im Unternehmensbereich.

Doch welche Vorteile bringt es einem Unternehmen, seine Mitarbeiter aktiv zu einem MBA-Studium zu entsenden?

Unsere Infografik zeigt Ihnen Gründe und Auswirkungen auf Unternehmen und Fachbereich auf.