Seneca 2: Digitale Innovation, organisatorische Aufstellung und Innovationsfähigkeit

Projektbeschreibung

Die Fortsetzung des Seneca-Forschungsprojekts beschäftigt sich mit Innovationen im IT-Kontext. Die Forschung widmet sich vernetzter, smarter Innovationen in Unternehmen und der Frage, wie diese dadurch verändert werden. Dies zielt darauf ab Unternehmen bei der Identifikation, Administration und Implementierung von digitalen Innovationen zu unterstützen. Seneca ist ein gemeinschaftliches Projekt der German Graduate School of Management & Law, Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Frankfurt School of Finance & Management.

Grundsätzlich bestehen smarte, vernetzte Innovationen aus drei Komponenten: eine physische, digitale und konnektive Komponente. Diese Kombination ermöglicht autonomes Verhalten der Produkte und verleiht ihnen die Fähigkeit der Herstellerfirma über ihren Zustand zu berichten. Dadurch ergibt sich aus ITBI eine neue Informationsquelle für Unternehmen. Bisher entstehen Informationen traditionell aus Transaktionen des Unternehmens mit Lieferanten, Kunden oder intern, welche nun durch die eigenen Produkte der Firmen erweitert werden.

Diese zusätzliche Informationsquelle erlaubt fünf neue Möglichkeiten. Nun können alle bestehenden Produkte durch ihre Vernetzung kontinuierlich weiterentwickelt, überwacht, kostengünstig nachträglich verändert, produktübergreifend integriert sowie als Dienstleistungen angeboten werden.

Ausgehend von entstehenden Herausforderungen, die mit der Entwicklung und dem Betrieb dieser Innovationen einhergehen, wird ein konzeptionelles Rahmenwerk entwickelt. Außerdem werden Methoden und Kriterien für das Wahrnehmen von neuen Ideen, deren Evaluation und Umsetzung identifiziert. Zusätzlich wird der Aufbau eines stereotypischen Industrieunternehmens untersucht, um zu eruieren, wie sich dessen Struktur, die Belange hinsichtlich der Arbeitskräfte und die informationstechnologischen Fähigkeiten verändern müssen, um die Innovationsfähigkeit des Unternehmens positiv zu beeinflussen.

Die Studie befasst sich insbesondere mit folgenden Forschungsfragen:

  1. Welche Herausforderungen gehen mit der Entwicklung von smarten, vernetzten Innovationen einher?
  2. Wie können die organisationalen Stellschrauben eingestellt werden, um die Entwicklung und den Betrieb von smarten, vernetzten Produkten zu erwirken?

Projektmitglieder