Liberales Rechtsgespräch mit Prof. Dr. Hommelhoff
05.07.2010 |
Liberales Rechtsgespräch:
„Die Europäische Privatgesellschaft in Theorie und Praxis – Eine inhaltliche Bewertung“
Die Diskussion um die Europäische Privatgesellschaft hält bereits länger an. 2008 wurde seitens der Europäischen Kommission ein Entwurf für eine EU-Verordnung vorgelegt, der kleinen und mittleren Unternehmen mit einer neuen Rechtsform Erleichterungen im EU-Binnenmarkt gewähren soll. Seitdem wird intensiv über die verschiedenen Punkte in Deutschland und auf europäischer Ebene diskutiert. Umstritten sind nach wie vor Fragen wie z.B. die Mitbestimmung oder das notwendige Stammkapital. Die CDU/FDP-Bundesregierung hat sich 2009 in der Koalitionsvereinbarung verständigt, die Europäische Privatgesellschaft weiter voran zu bringen und damit Mittelständlern zu erleichtern, europaweit mit einer neuen Rechtsform agieren zu können. Die positiven Entscheidungen sind absehbar –
Grund genug, in einem „Liberalen Rechtsgespräch“ mit einem der renommiertesten Gesellschaftsrechtlern, Prof. Dr. Peter Hommelhoff, über die noch offenen Fragen und die Herausforderungen zu diskutieren.
Programm
Begrüßung
RA Dr. Mario Axmann
Vorsitzender der Vereinigung Liberaler Juristen
Baden-Württemberg e.V.
Grußwort
Prof. Dr. Jochen Deister
German Graduate School of Management & Law, Heilbronn
Vortrag
„Die EPG in Theorie und Praxis – Eine inhaltliche Bewertung“
Prof. Dr. jur. Dr. h.c. mult. Peter Hommelhoff
Em. Ordinarius für Bürgerliches Recht, Handels und Wirtschaftsrecht und Rechtsvergleichung
Diskussion
Moderation: Hartfrid Wolff MdB,
Mitglied des Verwaltungsrats der Reinhold-Maier-Stiftung
Schlusswort
RA Dr. Mario Axmann
anschließend Stehempfang
Der Referent
Prof. Dr. Peter Hommelhoff wurde 1942 in Hamburg geboren und studierte nach dem Abitur am Johanneum in Berlin, Tübingen und Freiburg Rechtswissenschaft. Nach den beiden Staatsexamina 1968 und 1971 erfolgte 1973 die Promotion zum Dr. jur. 1974 wechselte er als Wissenschaftlicher Assistent an die Ruhr-Universität Bochum, wo er sich 1981 habilitierte. Anschließend war er Professor an der Universität Bielefeld, ehe er 1990 an die Ruprecht-Karls- Universität Heidelberg berufen wurde, deren Rektor er von 2001 bis 2007 war. Seit seiner Emeritierung ist Prof. Hommelhoff als Partner in der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG tätig. Neben zahlreichen Ehrendoktoraten erhielt er auch den renommierten Max-Planck-Forschungspreis (1997), den Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland (2005) sowie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (2007).
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